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Kath. Kindertageseinrichtung St. Urban

Urbanstraße 35  |  33106 Paderborn
Telefon: 05254 - 5123  |  Fax: 05254 - 6408922
kontakt@st-urban-elsen.de

Die Sprachförderung zieht sich wie ein roter Faden durch den Tagesablauf des Kindes. Im Freispiel, auf dem Bauteppich, in der Puppenecke, beim gemeinsamen Spielen, Bilderbuchbetrachtungen, Fingerspielen, Liedern...erlebt und erfährt das Kind Sprache! Sprachförderung findet immer dann statt, wenn wir miteinander kommunizieren. Seit Sommer 2008 bieten wir zusätzlich die gezielte Sprachförderung für Kinder mit erhöhtem Sprachförderbedarf an.
Kinder, die im Delfin4 – Verfahren positiv getestet wurden, nehmen automatisch daran teil. Ebenso die Kinder, bei denen wir eine zusätzliche Sprachförderung für sinnvoll erachten.

Folgende zwei Förderprogramme führen wir in unserer Einrichtung durch:

1. Das "Finki" Sprachförderprogramm für Kinder von 4-5 Jahren

An zwei Vormittagen in der Woche treten die Kinder gemeinsam mit der Handpuppe und einer Erzieherin eine Reise in das Sprachland an. Finki ist die Identifikationsfigur der Kinder. In seiner Schatzkiste bringt er für die Kinder Fingerspiele, Lieder, Bastelangebote, Klang- und Stimmexperimente, sowie Hörübungen mit.
Gleichzeitig hat Finki aber auch ein kleines Problem. Manchmal fehlen ihm die richtigen Worte, oder er vertauscht Dinge ganz einfach, hat Schwierigkeiten mit den Artikeln, den Zeiten und dem Satzbau. Deshalb reist er mit den Kindern in das Sprachland, um dort mit allen Sinnen Sprache erleben und begreifen zu können. Die Inhalte und Themen im Sprachland kommen aus dem Alltag, dem Erfahrungsfeld der Kinder.
So lernen sie Z.B. bei dem Thema „Mein Tag“ grundlegende Begriffe um sich in ihrer Alltagswelt zurechtzufinden und über ihre Grundbedürfnisse zu kommunizieren.

 

2. Das "Wuppi" Sprachförderprogramm für die angehenden Schulanfänger

„Wuppis Abenteuer-Reise durch die phonologische Bewusstheit“ ist ein umfassendes Sprachförderprogramm für Vorschulkinder. Die Förderung der phonologischen Bewusstheit wird durch Reim- und Silbenspiele, deutliche Artikulation, sprachlich begleitende Bewegungen, Einsatz von Mundgeräuschen, Heraushören und Zusammenziehen von Lauten, aber auch durch den Einbezug von Wortschatz, Satzbildung usw. zu einer komplexen Sprachförderung erweitert. Ein Kind muss, um lesen und rechtschreiben zu lernen, die Fähigkeit entwickeln, aus dem Lautstrom gesprochener Sprache einzelne lautliche Elemente zu unterscheiden und zu identifizieren. Wenn ein Kind z.B. erkennt, dass sein Vorname (z.B. Karin) mit dem gleichen Anfangslaut beginnt wie das Wort „Kamel“, hat es bereits phonologische Bewusstheit entwickelt.
Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass eine frühzeitige Förderung in diesem Bereich bereits im letzten halben Jahr vor der Einschulung einen erfolgreichen Schriftspracherwerb in der Schule unterstützt. Lese- Rechtschreit-Schwierigkeiten wird so wirksam vorbeugt.
Unsere angehenden Schulanfänger, die einen erhöhten Sprachförderbedarf haben, gehen gemeinsam mit der Handpuppe Wuppi und einer Erzieherin an zwei Vormittagen in der Woche auf eine Abenteuerreise durch die phonologische Bewusstheit. Alle nicht sprachauffälligen Schulanfänger haben die Möglichkeit diese wichtige Voraussetzung für den Schriftspracherwerb einmal wöchentlich am Nachmittag in einer weiteren Gruppe zu erleben.

 

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